Farbe als Zeugnis. Figur als Widerstand. Seit sieben Jahrzehnten hält Otto Reitzl fest, was andere übersehen — das Innere hinter dem Vordergründigen.
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Die Familie lebte in Untermiete, die Kindheit endete mit dem Krieg. Aus den Wirren, die ein Studium an der Wiener Kunstakademie verhinderten, wurde ein autodidaktischer Weg — hartnäckig, still, über Jahrzehnte.
Als Lehrer für bildnerische Erziehung, Musik, Deutsch und Pädagogik unterrichtete Reitzl in Techelsberg, Velden und zuletzt als Professor an der Pädagogischen Akademie Klagenfurt, bis er 1990 in Pension ging. Kunst war immer da — unterbrochen nur durch die Pflege seiner an Krebs erkrankten Frau.
Nach ihrem Tod kehrte er zur Malerei zurück und fand in ihr eine heilsame Praxis. Was folgte, waren Serien zu Jugoslawienkrieg, Frauenbildern, Antike, Porträts, Mythen. Bilder, die sich nicht im Vorbeigehen lesen lassen.
Eindrücke aus früheren Ausstellungen und Sakral-Restaurierungen — zusammengetragen aus dem Familienarchiv (April 2026). Klick öffnet die vollständige Bilderserie.
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