Sieben Jahrzehnte Malerei als ein Fluss — ziehen Sie durch die Jahre oder lassen Sie das Werk an sich vorüberziehen.
Die Familie lebte in Untermiete, die Kindheit endete mit dem Krieg. Aus den Wirren, die ein Studium an der Wiener Kunstakademie verhinderten, wurde ein autodidaktischer Weg — hartnäckig, still, über Jahrzehnte.
Als Lehrer für bildnerische Erziehung, Musik, Deutsch und Pädagogik unterrichtete Reitzl in Techelsberg, Velden und zuletzt als Professor an der Pädagogischen Akademie Klagenfurt, bis er 1990 in Pension ging. Kunst war immer da — unterbrochen nur durch die Pflege seiner an Krebs erkrankten Frau.
Nach ihrem Tod kehrte er zur Malerei zurück und fand in ihr eine heilsame Praxis. Was folgte, waren Serien zu Jugoslawienkrieg, Frauenbildern, Antike, Porträts, Mythen. Bilder, die sich nicht im Vorbeigehen lesen lassen.
Alle 255 dokumentierten Arbeiten — mit Filter nach Kategorie, Serie und Jahrzehnt — finden Sie im Werkverzeichnis.
Von der Vernissage „Die Frau in der Zeit" (Juni 2026) bis zu früheren Ausstellungen und Sakral-Restaurierungen — Eindrücke aus dem Familien- und Ausstellungsarchiv. Klick öffnet die vollständige Bilderserie samt Presse- und Ausstellungslinks.